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Tombolin-Treppe in Rava

Die Cime di Rava-Gruppe besteht aus Granit und verzweigt sich nach Südwesten des Cima d'Asta-Massivs. In der zweiten Hälfte des Jahres 1916 wurden am Fuße der Reliefs und auf der Höhe eine Reihe von Verteidigungsanlagen errichtet , durch den dritten Sektor der XV° italienischen Division.

Noch heute kann man hier oben eine beachtliche Menge an Kriegsgegenständen bewundern, die sich durch den hervorragenden Erhaltungszustand einiger Werke auszeichnen, die anderswo nur schwer zu finden sind.
Hüttendörfer, ein Netz von Wegen und Saumpfaden, Höhlen, Trockengräben, Artilleriestellungen, Maschinengewehrstellungen und Observatorien sowie eine kleine Kirche wurden innerhalb weniger Monate von den Männern der Ingenieure errichtet.
Imposante Werke in Felsumgebungen, die dank der Verhärtung des Granits gut erhalten sind und Wanderer aufgrund ihrer Größe beeindrucken.

Eines der bedeutendsten Werke ist die mehrstufige Treppe von Tombolin di Rava, die hauptsächlich in den Hang der Gipfelfelsen gehauen ist und aus etwa achtzig Stufen besteht.

In diesem Gebiet forderten die durch die starken Schneefälle im Winter 1916/17 verursachten Lawinen viele Opfer beider Armeen.  Um den Transit zu gewährleisten, wurde ein Tunnelnetz gegraben und in weniger als 20 Tagen ein ein Kilometer langer Tunnel auf dem Fierollo gebaut. 
Am 7. November 1917 erhielten die italienischen Einheiten den Befehl, sich in Richtung Monte Grappa zurückzuziehen und alles zu zerstören, was die Truppen in monatelanger Arbeit erreicht hatten. 
Im Jahr 2010 wurde die Treppe in die Variante der Strecke Sat 366b einbezogen.

Wie man es erreicht: Von Bieno aus, Forststraße auf der linken Seite kurz vor der „Ponte della Galina“ für etwa einen Kilometer (kein Zutritt für Unbefugte), Weg SAT 332, der zur Malga Ravetta di Sotto führt, weiter auf Weg SAT 366 bis in Forcella Fierollo; oder lokal vom Weg 332 abweichen. Sant'Antonio über die Longon-Brücke und von hier aus zu den Hütten Fierollo di Sotto und di Sopra (Sa. 365), wo man die Überreste der ehemaligen „Zitadelle zwischen den Bergen“ sehen kann.

Für weitere Informationen: Girotto Luca und Gioppi Franco, Itineraries of the Great War in Valsugana Orientale and Tesino, Tipografia Litodelta, Scurelle (TN) 2007, S. 47-50.
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